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Krupp-Lok 3339

Krupp-Lok 3339

Die Krupp-Lok 3339 wurde am 20. September 1956 an die Huemmlinger Kreisbahn in Werlte (Emsland) geliefert, sie fuhr dort und auf der benachbarten Meppen-Haseluenner-Eisenbahn (MHE) bis Oktober 1977. Am 25. Oktober 1979 wurde sie von der Firma Baddaky in Bremen gekauft und ueberarbeitet. Im Juni 1980 wurde sie an die Union-Zucker Suedhannover geliefert und im Werk Noerten-Hardenberg eingesetzt. Die Lok wurde 1995 in die Lokhalle gestellt, als Geschenk des Architekten zur Neueröffnung nach dem Umbau. Seit dem 16. Maerz 2001 ist sie Museumslok des Heiligenstaedter Eisenbahnvereins e.V..

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Kleinlok Kö 0082 -

Kleinlok Kö 0082 - "Windhoff"

Der Bau solcher Kleinlokomotiven wurden in den 20er Jahren geplant, um Anschlussgleise von Industriebetrieben wirtschaftlich und unabhängig von Linienzügen bedienen zu können.Im Gegensatz zum Ausland fehlten bei der Reichsbahn jegliche Erfahrungen mit dem Einsatz von Kleinmotorloks. Nur für den internen Verschiebedienst in Werkstofflagern und Ausbesserungswerken waren bis dahin schon einfache Rangierloks in Betrieb. Um die konkreten Auswirkungen des Kleinlok-Einsatzes auf Fahrplangestaltung, Wagenumlauf und Personalbedarf zu testen, ordnete die Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn 1929 einen eingehenden Versuchsbetrieb im Bereich der Rbd Münster an.Nachdem die prinzipielle Eignung kleiner Motorloks für den betriebsgerechten und kostensparenden Einsatz auf Unterwegsbahnhöfen erwiesen war, wurden 1930/31 die technischen und wirtschaftlichen Bedingungen für eine Kleinlok aufgestellt, die nur einzelne Wagen im Bahnhofsbereich mit sehr geringem Wagenaufkommen und kurzen Rangierwegen bewegen sollte.

Ab 1933 lieferte die Rheiner Maschinenfabrik in drei Serien ingesamt 34 LN25II/IV-Lokomotiven als Kö 0035-0041, 0065-0079 und 0081-0092 aus. Achsstand und Treibrad-Durchmesser waren so gewählt, daß auch ein Streckeneinsatz zulässig war.Unsere Lokomotive wurde am 07.08.1934 mit der Fabrik-Nr. 250 als Kö 0082 an den Bahnhof Lemförde ausgeliefert und wurde dort bis 1951 im Rangierdienst eingesetzt.Ab Mai 1951 war sie bei der Südostholz GmbH, Metz & Co. (später Novopan GmbH - jetzige Glunz AG) in Göttingen im Einsatz.Ab 1973 stand sie Kindern auf dem Spielplatz der Jona-Gemeinde als Tummelobjekt zur Verfügung.Am 12. März 1997 konnte unser Verein die Klein-Lokomotive von der Jona-Gemeinde Göttingen erwerben.Inzwischen wurde das Fahrgestell und das Führerhaus aufgearbeitet, mit einem Korrossionschutz und neuem Farbanstrich versehen. Nach dem Einbau des Getriebes und des Motors soll sie funktionsgerecht den Gästen vorgeführt werden können.

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Kleinlok Kö 816 (N 3)

Kleinlok Kö 816 (N 3)

Am 25.11.1964 erfolgte die Indienststellung der Kleindiesellok im Fischwerk Saßnitz / Rügen. Danach war sie ab dem 01.11.1967 im VEB Vereinigte Holzindustrie, Betriebsstätte Fürstenberg / Havel tätig. Ihren Dienst in der VEB trat sie am 26.09.1985 an. Zwischendurch wurde sie 1987 im RAW Halle vom Typ N 3 auf Kö 816 umgerüstet. 1996 erwarb sie der Verein zur Förderung des Eisenbahn-Museums Vienenburg e.V.. Am 04.06.1997 übernahm sie der Heiligenstädter Eisenbahnverein e. V..

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Diesellokomotive - V 10 2317

Diesellokomotive - V 10 2317

Die Entwicklung dieser Lokomotive vom VEB Lokomotivbau "Karl-Marx" Potsdam-Babelsberg (vormals Orenstein & Koppel) hat eine Leistung von 75 kw, 100 PS. Sie wurde im Jahre 1956 gebaut und war die erste Diesellokentwicklung in der ehe-maligen DDR. Sie entstand als Ersatz für die Dampflokomotiven auf Bau- u. Industriebahnen.Aus dieser V 10 entwickelte man die erste Diesellokomotive der Deutschen Reichsbahn. Diese unterschied sich durch eine höhere Motorleistung (150 PS) vom Typ V 10 B. Zum Einsatz kamen bei der DR die stärkeren V 15 und V 23.Unsere Diesellokomotive wurde direkt nach ihrer Fertigstellung am 25.06.1962 an den VEB Heiligenstädter Papierfabrik ausgeliefert und versah dort ihren Dienst als Rangierlok. Am 17.10.1991 übernahm unser Verein diese Lok. Seit dem 26. Mai 1994 steht sie unter Denkmalschutz und ist in die Denkmalliste des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege aufgenommen.

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Diesellokomotive - V 60 1095

Diesellokomotive - V 60 1095

Für die Ablösung der Dampflokomotiven der Baureihe 89, 91 und 92 sah ein Typen-programm der Deutschen Reichsbahn die Neuentwicklung einer Rangierlokomotive mit einer Leistung von 440 kw (600 PS) und hydraulischer Kraftübertragung vor. Diese Maschine sollte im Rangier-, Arbeitszug-, Anschlußbahn- und leichtem Streckendienst einsetzbar sein. Gefordert wurde eine Achsfahrmasse unter 15 t, Befahren von 80 m Gleisradien und Ablaufbergen.Im Jahre 1958 entstand die erste Baumusterlokomotive. Die Serienfertigung begann 1961 mit V 60 1003 bis 1007. Im Jahre 1962 wurden die V 60 1008 bis 1081 an die Deutsche Reichsbahn übergeben. Für unsere Maschine war lt. Unterlagen die Betriebs-Nr. V 60 1095 vorgesehen.

Sie wurde 1963 vom Lokomotivbau "Karl-Marx" in Potsdam-Babelsberg gebaut. Da das Stahl- und Walzwerk Brandenburg dringend Lokomotiven benötigte, wurde diese nicht an die Deutsche Reichsbahn, sondern unter der Fabrik-Nr. 270 095 an das Stahl- und Walzwerk ausgeliefert. Sie hatte eine hitzeabweisende silberne Lackierung, bis sie an die Baumwollspinnerei Leinefelde verkauft wurde. Diese Farbe ist auch heute noch an den Innenseiten der Vorbauten sichtbarUnser Verein erwarb im Jahre 1991 diese Lok von der Baumwollspinnerei Leinefelde. Sie wurde bei unseren Bahnhofsfesten zu Führerstandsmitfahrten eingesetzt. Zur Zeit benötigt sie dringend eine Hauptuntersuchung.

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