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Bahndienstfahrzeuge

Bahndienstfahrzeuge
Akkuschleppfahrzeug

Akkuschleppfahrzeug

Das Akku-Schleppfahrzeug ist ein durch Akkumulatoren elektrisch betriebenes Fahrzeug. Es ist für leichten Verschiebedienst in Bahnbetriebswerken bestimmt. Zu den Aufgaben gehört das Verschieben von Triebfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren in geschlossenen Räumen, um eine Stauung der Abgase zu vermeiden. Weiterhin kann das Fahrzeug zum Verschieben von Elektro-Lokomotiven bei fehlender oder abgeschalteter Fahrleitung, zum Umsetzen von nicht betriebsbereiten Dampflokomotiven, Verbrennungstriebwagen, Diesellokomotiven usw. verwendet werden.Unser Verein übernahm am 11.04.1994 das Fahrzeug vom Kaliwerk Bischofferode. Im Jahre 1998 wurde es optisch aufgearbeitet.

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Rottenkraftwagen - SKL

Rottenkraftwagen - SKL

Ende der fünfziger Jahre entwickelte man diesen Gleiskraftwagen, der ursprünglich als "Schwerer Kleinwagen" (SKL) oder als "Rottenkraftwagen" bezeichnet wurde. Im Jahre 1968 wurde erstmalig eine einheitliche Begriffsbestimmung für diese Fahrzeuge eingeführt. Die Abkürzung "SKL" wurde auch weiterhin verwendet.Der SKL diente zur Beförderung Beschäftigter sowie auch von Mechanismen und Materialien. Er wurde hauptsächlich bei Gleisunterhaltungsarbeiten genutzt, kam aber auch in der Volkswirtschaft (Bereiche Kohle und Energiewirtschaft sowie auf Werkbahnen) zum Einsatz.

Als Antrieb des SKL kam der luftgekühlte Garant- später der Robur-Dieselmotor zum Einsatz. Die Kraftübertragung erfolgt über ein mechanisches Getriebe und eine Kette zum vorderen Radsatz. Das unversetzte Wendegetriebe ist ein Kegelradgetriebe mit einer Spezialverzahnung, es ermöglicht in allen vier Untersetzungs-stufen ein Fahren in beiden Richtungen. Der SKL hat zwei unabhängig voneinander bedienbare Bremsen, nämlich eine Handbremse und eine fußbetätigte Druckluft-bremse. Über den Achslagern sind Sandkästen angebracht, deren Ventile mittels Druckluft ein Besanden vor den Rädern jeweils einer Achse ermöglichen. Eine Verkleidung schützt den Motor, der in die Fahrerkabine hineinragt. Diese ist mit einer Anbaukabine versehen und enthält alle zur Bedienung und Überwachung notwendigen Geräte. Der Fahrersitz ist quer zur Fahrtrichtung angeordnet, damit der Fahrer die Strecke gut in beiden Fahrtrichtungen übersehen kann. Die Batterien sind an den äußeren Langträgern so angeordnet, daß sie leicht zugänglich sind. In den Kopfträgern befinden sich die Spitzen- und Zugschlußsignale.Mit einem SKL dürfen maximal zwei luftgebremste SKL-Anhänger und ein SKL-Anhängerkran bewegt werden.

Unser SKL war bis zuletzt in der Anschlußbah im VEB Kalibetrieb "Südharz", Werk "Thomas Müntzer" in Bischofferode im Einsatz, bevor er am 08.12.1993 vom Heiligenstädter Eisenbahnverein e. V. übernommen wurde.

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Eisenbahndrehkran - EDK 80/3

Eisenbahndrehkran - EDK 80/3

Bei dem Eisenbahn-Drehkran EDK 80/3 handelt es sich um einen universell einsetzbaren Kran, der sowohl bei der Deutschen Reichsbahn als auch auf Industriebahnen zum Einsatz kam. Er diente in Großbekohlungsanlagen zur Bekohlung der Hochbunker, wurde aber auch im Gleisbau und bei der Streckenelektrifzierung eingesetzt.

Unser Kran bekam am 23.11.1981 die Betriebserlaubnis für die Anschlußbahn des VEB Kaliwerkes "Südharz" in Bleicherode. Dort leistete er bis 1991 seinen Dienst in der Bekohlungsanlage für das Heizwerk. Gelegentlich wurde er auch als Notstromaggregat bei Netzausfällen für das Kaliwerk eingesetzt.Der Ausleger hat eine normale Hubhöhe von 11 m und kann durch ein 5 m langes Zwischenstück auf eine Hubhöhe von 16,5 m verlängert werden. Er hat einen Eigenantrieb mit 2 Drehstrommotoren, welche Züge bis zu 200 Tonnen ziehen können. Der Kran kann elektrisch über ein 20 m langes Anschlußkabel oder über das eingebaute Aggregat (Dieselmotor und Generator) betrieben werden. Das Stromaggregat kann mit seiner Leistung von 75 kW auch fremde Verbraucher speisen.

Der Heiligenstädter Eisenbahnverein e. V. übernahm am 16.03.1994 diesen Kran.

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Bettungspflug

Bettungspflug

Mit dem Bettungspflug können viele an der Bettung und dem Randweg Schotterbewegungen ausgeführt werden.Er wird durch einen SKL oder eine Kleinlok gezogen und kann mit einem Querförderer kombiniert oder allein eingesetzt werden. Auf einer Längsseite ist der Kantenpflug angebracht, auf der anderen Seite befindet sich als Geräteträger der sogenannte Schwenkträger, an dem die jeweils erforderlichen Teilgeräte einfach und schnell befestigt werden können. Der Bettungspflug kann mit der eingebauten Wendevorrichtung gedreht werden. Mit dem Einsatz des Bettungspfluges wurde die Mechanisierung der Oberbauarbeiten wesentlich erhöht, ebenso die Arbeitsproduktivität. Unser Bettungspflug war bei der Bahnmeisterei der Deutschen Reichsbahn in Mühlhausen stationiert, bis wir ihn im September 1996 in unseren Bestand übernehmen konnten.

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Wohn- und Schlafwagen - Dienst aa

Wohn- und Schlafwagen - Dienst aa

Es handelt sich hierbei um einen zweiachsigen ehemaligen Personenwagen der Einheitsbauart mit geschlossenen Bühnen, wie sie Ende der zwanziger, bzw. Anfang der dreißiger Jahre gebaut wurden.Anfang der siebziger Jahre wurden diese bei der Deutschen Reichsbahn ausgemustert. Da sie sich jedoch noch in einem sehr guten Zustand befanden, wurden sie als Wohnwagen für Bauzüge umgebaut. Zuletzt diente er als Übernachtungswagen für Lokpersonale der Einsatzstelle Gotha, abgestellt in Mühlhausen.Am 08.11.1996 erfolgte die Übernahme durch den Heiligenstädter Eisenbahnverein und seither steht er den jugendlichen Vereinsmitgliedern als Aufenthalts- u. Übernachtungswagen zur Verfügung.

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Packwagen - Pwi 31 a

Packwagen - Pwi 31 a

Der Wagen wurde 1932 in Köln als "Cottbus 117 811" gebaut und war lange Zeit in Thüringen in Dienst gestellt. Es handelt sich hierbei um einen Wagen der Einheits-Bauart, wie er in Personenzügen der 30er Jahre im Einsatz war. Er diente dem Transport von Gepäck und Stückgut. Am Ende des Zuges befindet sich das Dienstabteil für Zugführer und Schaffner. Der Zugführer konnte von seinem Platz über den Zug hinweg die Strecke beobachten. Ein separates Hundeabteil ist auch vorhanden. Von diesem Wagentyp, der bis Anfang der achtziger Jahre im Einsatz war gibt es nur noch wenige erhaltene Exemplare.Der Wagen wurde von uns im Jahre 1990 als Schrott (ohne Fenster und Inneneinrichtung) von der ehemaligen Traditionsbahn Erfurt - West erworben.Seit dem 26.05.1994 steht er unter Denkmalschutz und wurde in die Denkmalliste des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege aufgenommen.1995/6 wurde er optisch mit Hilfe von ABM-Kräften als Personenzugpackwagen aufgearbeitet.

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